Projekte & Publikationen - Erneuerbare Energien

Hintergrund

Österreich liegt, was die Nutzung erneuerbarer Energieträger betrifft, europaweit im Spitzenfeld. Rund ein Viertel des Primärenergiebedarfes wird auf diese Weise gedeckt. Mit der intensiven Nutzung erneuerbarer Energieträger gehen auch vielfältige Aktivitäten im Bereich der Forschung und Technologieentwicklung (FTE) einher. Dies findet auch in dem Anteil von ca. 30 % der seitens der öffentlichen Hand ausgegebenen Mittel zur Energieforschung in Österreich seinen Niederschlag. Wie im Falle des Themas der effizienten Energienutzung nimmt Österreich auch hier intensiv an internationalen Kooperationsprojekten der Internationalen Energieagentur (IEA) teil.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Rates für Forschung und Technologieentwicklung wurde auf Basis der Ergebnisse des Strategieprozesses ENERGIE 2050 ein Expertenpapier "Energieforschungsstrategie für Österreich" erarbeitet. Dieses gilt es nun zu vertiefen und konkrete Umsetzungsschritte zu entwickeln. Dies wurde in einem offenen und breit angelegten Diskussionsprozess durchgeführt werden. Überlegungen und Anregungen zu den Maßnahmenvorschlägen konnten über die Website www.energieforschungsstrategie.at eingebracht werden. Die aus dieser Diskussion abgeleiteten Ergebnisse fließen in die Umsetzung der FTI-Strategie ein und können somit die zukünftige Forschungslandschaft für Energie maßgeblich mitbestimmen.

Österreichische Beteiligungen in der IEA zu Erneuerbare Energie auf energytech.at

  • Bioenergie
  • Solares Heizen und Kühlen
  • Photovoltaik
  • Windenergie
  • Konzentrierende Solarenergie

In den Bereichen Bioenergie und Solarenergie konnte deutlich gezeigt werden, dass langfristige Forschungsaktivitäten auch im Marktgeschehen zu deutlichen Entwicklungen führen können. Die Fortsetzung dieser und anderer Schwerpunkte zu erneuerbaren Energieträgern ist auch im aktuellen Energieforschungs- und -technologiekonzept festgeschrieben und sollte auch in Zukunft sowohl von Seiten der öffentlichen Hand als auch Wirtschaft aktiv verfolgt werden.

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